„Monstersurprise blau“

Als ich den Stoff in der Vorschau gesehen habe, war klar: sobald der in Langenhagen beim Lagerverkauf von Lillestoff erhältlich ist, kaufe ich ihn! So süß wie die Monster zwischen den Streifen durchlinsen… 🙂Mein Sohn wollte einen Hoodie mit Bauchtasche haben. Ich wählte das Schnittmuster aus der Ottobre 4/2017 „Salty Wind“ mit überlappender Kapuze in Größe 134. Bei unserem altbewährten Schnittmuster „Paul“ bzw. „Leo“ von Pattydoo wird der Kapuzeneingang langsam etwas zu eng (ja, mein Sohn hat einen Dickkopf). Ich hätte den natürlich selber etwas weiter schneiden können, aber ich wollte mal ein neues Schnittmuster ausprobieren. Hier ist die Kapuze allerdings etwas zu groß – also muss ich mir doch irgendwie ein Mittelding selber zusammen basteln.Der Hoodie hat anderen Taschen als im Original vorgesehen – die schienen mir etwas zu kompliziert zu nähen. Und mein Sohn wollte eine Tasche zum Durchgreifen 🙂 . Also schneiderte ich ihm eine Tasche in Anlehnung an die Bauchtasche von Paul/Leo, allerdings mit größerem Eingriff. In der Breite hätte ich sie auch ein wenig größer machen können – ist mir im Nachhinein aufgefallen.Im Original hat das Schnittmuster an den Seiten unten einen kurzen Reißverschluss – den habe ich ebenfalls weg gelassen.

Ein kleines Problem hatte ich noch: ich hatte nicht genug Stoff gekauft! Aus 70 cm Stoff kann ich in Größe 134 zwar einen Pulli nähen – aber keinen mit Kapuze. Egal wie ich die Schnittmusterteile hinlegte: entweder Kapuze oder Ärmel, beides zusammen ging nicht. Och menno! Die Kapuze wollte ich auf jeden Fall im Monsterstoff nähen, aber die Ärmel ganz in einem anderen Stoff fand ich doof. Ich schob das Schnittmuster auf dem Stoff hin und her und klickte im Internet nach Designbeispielen für den Stoff. Und siehe da: auf dem einen Foto bei Lillestoff (von „Von Mäusen und Nähten“) wurden die Ärmel am Ellenbogen getrennt und mit orange und schwarz kombiniert. Coole Idee! Nachgemacht, danke für die Inspiration, liebe Simone. So konnte ich den Stoff für die Ärmel nämlich aus schmalen oberen Streifen ausschneiden, der noch übrig blieb. Hoodie gerettet.Ich hatte nur noch ganz wenig von dem knallorangenen Stoff, den ich dann als schmale Streifen einsetzte. Eins kam zum anderen: erst an den Ärmeln, dann an der Kapuze und zum Schluss beschloss ich, den orangenen Stoff auch als Tascheneingriff zu verwenden. So entstand der Hoodie Schritt für Schritt – am Anfang wusste ich gar nicht so genau, was dabei herum kommt.

Und nun finde ich den total klasse! Insgesamt ist der Hoodie etwas groß und die Kapuze erst recht, aber so hat er noch länger was davon.

Eure Charla

Verlinkt bei Nähzeit am Wochenende vom Nähkäschtle, Kiddikram November 2017 und  Made4Boys November 2017, Ich näh Bio #37 und bei der Biostoffe-Linkparty im November von Selbermachen macht glücklich. Und bei LilleLiebLinks #46/17 natürlich.

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