Rückblick in mein Nähjahr 2017

Nun ist das Jahr 2017 vorbei, 2018 hat angefangen. Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Wir sind wegen Krankheit doch zu Hause geblieben und haben in kleiner Runde mit sehr guten Freunden gefeiert – aber wir waren alle auch froh, als es endlich nach Mitternacht war und wir alle ins Bett gehen konnten. 🙂

Ein kleiner Rückblick in mein Nähjahr 2017.

Anzahl der genähten Projekte:
Insgesamt habe ich 91 Projekte fertig gestellt, 3 sind noch in Arbeit. Wobei eins davon wahrscheinlich auf immer und ewig ein UFO bleibt. Pläne für ganz viele neue Projekte sind schon im Kopf. Ich hab viel zu tun!


Das
am meisten genähte Schnittmuster:
Das Jahr 2017 steht eindeutig im Zeichen der Collegejacke. Ich habe davon insgesamt 7 genäht – allesamt die Collegejacke „Herzblatt“ von Fred von Soho. Einfach grandios der Schnitt und zum Schluss habe ich eine Jacke in weniger als 6 Stunden hergestellt. Die kleinste Jacke war diese hier in Größe 74:Die größste diese hier in 146 für meinen Patensohn.

Das komplizierteste Schnittmuster:
Tja, hier kann ich mich nicht richtig entscheiden. Mein Cocktailkleid von Anfang des Jahres war sehr aufwendig:Mit Probekleid aus Nesselstoff und so. Ich habe lange dran gesessen und dann nur einmal bei der Feier angehabt. Der Saum gefällt mir nicht wirklich und der Reißverschluss hätte auch besser eingenäht werden können. Also schon ein schwieriges Projekt, was aber eigentlich vom nähtechnischen doch einfach war.

Als schwierigstes Projekt kommen noch die beiden Westen meiner Kids in Frage (diese und diese hier):Was habe ich geflucht! Ich habe das mit dem Wenden und dem Armloch annähen einfach nicht verstanden, zum Schluss einfach rumprobiert, einmal falsch, dann richtig gemacht… uff, was war ich fertig, als die Westen fertig waren.

Ein ebenfalls sehr aufwendiges Projekt, das recht kniffelig war, war die Winterjacke für meinen Sohn. Die lag zwischenzeitlich recht lange hier rum, weil ich keine Lust mehr hatte, die weiter zu machen. Und jetzt bin ich so stolz darauf und sie wird gerne und oft getragen:Insofern ist es schwierig, dass schwierigste Projekt 2017 zu deklarieren, aber die Wahl fällt auf die Westen. Bei den anderen beiden Projekten wusste ich immer was ich zu tun hatte, es haperte aber an der Umsetzung. Bei den Westen jedoch stand ich manchmal auf dem Schlauch und wusste nicht, was ich als nächsten tun sollte.


Premieren in 2017:

Zwei Premieren habe ich zu verzeichnen: zum ersten Mal habe ich ein Probekleid mit selber abstecken und anpassen genäht (Cocktailkleid) und zum ersten Mal eine gefütterte Jacke.

Projekte, die am meisten Spaß gemacht hat:
Kennt ihr das auch? Das eine Projekt fällt einem schwer von der Hand und es zieht sich hin, das nächste geht easy locker flockig von der Hand. Richtig Spaß gemacht haben mir meine Lady-SHO!erts vom Sommer – endlich mal ein ganz toller Schnitt der mir bestens passt. Die Shirts habe ich oft und viel getragen:

Projekte, die für die Tonne waren:
Ja, leider gibt es die auch. Allerdings habe ich das direkt nach Fertigstellung bereits gemerkt, so dass diese Projekte gar nicht auf meinen Blog gekommen sind 🙂 .

Für meinen Mann hatte ich einen Hoodie aus weinrotem Stepper genäht – ich habe genau Maß genommen und das Schnittmuster entsprechend abgeändert. Heraus gekommen ist ein Sack mit heraushängenden Taschen… Grummel. Wird nicht getragen.

Für meine Tochter habe ich ein Shirt „Pia“ von Pattydoo genäht. Irgendwie hat es vorne und hinten nicht gepasst, es war insgesamt zu klein, dafür am Ausschnitt viel zu weit. Wurde daher auch nicht getragen…

Ein Rock für meine Tochter: viel zu weit, außerdem doof von der Form. Wird nicht getragen.

Kurze Hosen für meinen Sohn: ich dachte, für den Sommer bräuchte er kurze Hosen, so dass ich ihm eine nach einem Ottobre-Schnitt genäht habe und eine Mottis Sporty. Die zweite gefällt mir richtig gut, aber er hat beide nicht getragen. Er ist ein „Bauarbeiter“, da braucht er Jeans oder Arbeitshosen mit ganz viel Taschen und Henkeln, aber nicht irgendwelche labberigen Sporthosen… Nun gut, das perfekte Schnittmuster von Rotbart gibt es ja jetzt, das werde ich mir in diesem Jahr vornehmen.

Besonderheiten 2017:
Zum einen war eine Besonderheit: mein ersten Mal Lillestoff-Festival. Mir hat es total gut gefallen, ich habe ganz spontan noch an dem Kurs von Janine Finke teil nehmen können und kennen nun endlich meine Overlock-Maschine.

Zum anderen bin ich Ende des Jahres in das Applizierteam von Daddy2Design gerutscht. Ein „neuer“ Designer für Plotts und Appliziervorlagen, der erst seit kurz vor Weihnachten über den Glueckpunkt.de Shop verkauft. Er macht ganz süße Designs, ein paar Beispiele sind schon erhältlich, andere noch in der Testphase. Es macht total Spaß, daran mit zu arbeiten und ich danke Holger Küppers dafür, dass ich dabei sein darf. Meine drei Shirts, auf die ich Motive aus der Serie „Shädow Love Änimals“ appliziert habe, haben bei FB für einige Diskussionen gesorgt. Nicht jeder kommt sofort mit den Motiven zurecht und oft sieht man erst beim zweiten Mal hinsehen, was es darstellt. Aber genau das macht die Serie ja aus und ich finde die Positiv-Negativ-Applikation einfach genial. Die anderen Serien sind zum Teil kindlicher, zum Teil lustiger, und haben nichts mit den Shädow Love Serien zu tun. Holger hat für jeden was dabei.

Eure Charla, die nun noch eine To-Sew-Liste für 2018 erstellt. Das neue Jahr kann kommen, ich bin voll motiviert!

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