Ein Babynestchen – so süß!

Das Baby ist da!

Es war für mich eigentlich von Anfang an klar, dass ich für meine schwangere Freundin, der ich auch dieses und dieses Mutti-Shirt genäht habe, ein Babynest nähen würde. Erst dachte ich mir: als Überraschung. Aber dann war ich mir nicht ganz sicher: was ist, wenn sie so ein Nestchen gar nicht benutzen will? Ich hätte damals, als meine Kids Babys waren, gerne so ein Nestchen gehabt – aber ich denke, dass ist Einstellungssache. So wie „Baby tragen ja oder nein?“. Oder „Baby in Wickeltuch oder Tragehilfe tragen?“.

Also fragte ich sie, ob sie so ein Nestchen haben wolle. So gewissenhaft wie sie ist, sammelte sie Infos darüber und war dann total begeistert. Ja klar wolle sie so eins haben. Das Baby hat auch gar kein eigenes Bettchen, es ist geplant, dass das Baby in dem Babynestchen zwischen den Eltern liegt. Oder auf dem Sofa. Oder wo auch immer.

Ich suchte dann im Netz nach Schnittmustern und wählte zum Schluss die Anleitung von Frau DIY. Sie hat kein Schnittmuster dazu erstellt, sondern nur die Maße mit Zeichnungen angegeben und ganz viel Informationen zu dem Babynest dazu geschrieben. Dass es wirklich nicht zu klein ist, warum man die Kordel mit einziehen sollte oder wie lange man das Nestchen überhaupt benutzen kann.

Als mein Nestchen fertig war, fand ich es dann nämlich auch total klein! Mini! Aber es ist ja nur für die ersten drei bis vier Monate gedacht. Sobald das Baby anfängt sich selber zu drehen ist es nicht mehr geeignet. Nur am Anfang, damit es eine Begrenzung spürt wie im Bauch. Schön beruhigend. Zwar kann man das Baby später auch noch zum Mittagsschlaf herein legen, aber dann wirklich nur an Stellen, wo es nicht herunterpurzeln kann sollte es sich aus dem Nestchen herauskugeln.

Gestern früh las ich in meiner WhatsApp die Größe und das Gewicht des Babys. Da dachte ich mir wieder: um Gottes willen! Das Nestchen ist zu klein! Das Baby ist eine Wuchtbrumme! Nachmittags gleich ins Krankenhaus gedüst und Geschenk übergeben. Baby wurde probeweise hineingelegt: perfekt! Überall genug Platz, aber beim Arme ausstrecken kam es dann an den Rand. Ich glaube, sie fand es ganz gemütlich darin 🙂 🙂 🙂 . Heute morgen habe ich eine WhatsApp bekommen „Wir haben es heute nacht gut gebraucht!“ Das freut mich total!

Für einen 6-jährigen und eine 9-jährige ist das Nestchen allerdings auf jeden Fall zu klein. 🙂 🙂 🙂

Ich wählte für die Innenseite Bio-Molton von Meterwerk. Der ist schön kuschelig und dient zudem ein bißchen als Nässeschutz. Dazu wählte ich einen schönen Bio-Popeline-Stoff, ebenfalls von Meterwerk, und Bio-Baumwolle für die Füllung (von Butinette). Damit die Liegefläche schön weich ist, nahm ich Bio-Baumwollvlies (von Meterwerk). Das ganze Nestchen ist trotzdem bei 40°C-Schonwäsche waschbar und sollte danach in den Trockner, damit die Füllung schon flauschig bleibt. Das Vlies steppte ich dann alle 10 cm ab, damit es beim Waschen nicht verrutscht.

Dennoch dachte ich mir, dass es doch ganz praktisch ist, zwei Auflagen für das Nestchen zu nähen – falls das Baby doch mal irgendwo undicht ist. Die eine Seite Molton, die andere aus dem Popeline. Dann muss man nicht gleich das ganze Nestchen in die Waschmaschine packen.

Och Mensch, ich will auch noch mal ein Baby! Ich glaube, ich werde mich nicht mehr einkriegen, wenn ich jetzt damit anfange, die Babysachen zu nähen. Mit der ganz kleinen Größe ist sie abgedeckt, aber danach werden Sachen benötigt. Wir haben schon Schnittmuster ausgesucht …

Eure Charla

Verlinkt bei DienstagsDinge #17/18, Sew-for-mini April 2018, Ich-näh-Bio #42, Biostoff-Linkparty 04/18, creadienstag #328

2 Gedanken zu “Ein Babynestchen – so süß!

    1. Hallo Ingrid, danke dir. Das Baby gehört quasi mit zur Familie – meine Freundin hat über zwei Jahre bei uns gewohnt und ist erst vor wenigen Wochen ausgezogen. Mit Baby und Mann war unser Gästezimmer dann doch zu klein.
      lg Charla

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