Zweimal butterweicher Modal

Ein Blog zum anfassen – das wäre mal was. Ihr müsst diesen butterweichen Modalsweat, den ich bei Trolinum gekauft habe, einfach anfassen. Beschreiben kann man ihn nicht. Weich, glatt, ein ganz tolles Tragegefühl. Schwerer als normaler Sommersweat, rutschiger, aber er hat einen tollen Fall. Ein Streichelstöffchen. Ich habe mir drei Farben geleistet – meine Basisfarben: navy, bordeaux und altrosa. In türkis gab es den leider nicht.

Wie sich dünner Modal anfühlt, wisst ihr bestimmt, oder? Der Modal „Rose Atoll“ von Lillestoff , den ich für das Top verwendet habe, ist total fluffig – ich habe sogar vor dem Nähen die Schulterteile mit Stylefix fixiert, sonst wären die Träger nicht passend gewesen.

Den navy Modalsweat habe ich zu diesen Faltenkleid Fint vernäht. Hier jetzt mein zweiter Streich: der altrosa Modalsweat. Davon hatte ich nur einen Meter bestellt, da ich eigentlich solche hellen Stoffe mit anderen Farben kombiniere. Aber nun wollte ich den Stoff solo verwenden: der Glanz und die Haptik sind schon Besonderheit genug.

Also hieß es: Schnittmuster suchen. Ich habe einige auf meiner Festplatte, die ich noch nie vernäht habe. Ich wollte einen Pulli nähen. Einen raffinierten Schnitt. Irgendwo etwas mit Falten – Falten passen perfekt zu dem Stoff. Letztendlich bin ich bei zwei Schnittmustern hängen geblieben: bei dem Shirt „Alva“ von Evli’s Needle und bei dem Pulli „Aletheia“ von Schnittgeflüster. „Alva“ werde ich demnächst bei einem gemusterten Stoff nehmen – den Stoff dazu habe ich schon. Ich habe mich hier für „Aletheia“ entschieden. Der Schnitt hat es in sich: so vielfältig und unterschiedlich sind die Designbeispiele. Man muss sich erst einmal ein wenig durchklicken, bis man versteht, was man da alles nähen kann. Und hängen geblieben bin ich dann an den Keulenärmeln. Die wollte ich mal versuchen. Oben gerafft und unten ein Gummiband eingezogen.

Ich konnte die Ärmel gerade so mit ach und krach zuschneiden. Die Keulenärmel hätten eigentlich 2 cm weiter oben begonnen, aber das passte nicht mehr drauf. Auch sind die kurzen, glatten Ärmelteile am Oberarm gegen den Fadenlauf zugeschnitten – ich hoffe, der Stoff verzeiht mir das. Aber die Keulenärmel fressen eine Menge Stoff. Ich hatte dann überlegt, normale Ärmel zu nähen, aber ich wollte ja etwas extravagantes. Unten habe ich nachträglich aus dem gleichen Stoff ein schmales Bündchen angenäht, da mir der Pulli etwas zu weit abstand.

Und jetzt bin ich echt begeistert. Genau so hatte ich mir den Pulli vorgestellt. Es stand extra dabei, dass der Pulli so kurz ausfällt. Ich wollte von Anfang an etwas zum Drunterziehen dazu nähen, da ich den Lagenlook so liebe. Daher habe ich mir dann wieder ein auf mich angepasstes Top aus dem dünnen Modal „Rose Atoll“ von Lillestoff genäht (ene mene meins / Pamela Frank). Fluffig leicht und locker – ach, ich liebe dieses Outfit!

Eure Charla, die aus dem Streicheln gar nicht mehr heraus kommt

Verlinkt bei AfterWorksewing AWS #4/2019 und bei den lille.Lieb.LINKS #3/2019

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