Modalsweat und Cord-Jersey

Aller guten Dinge sind drei – hier also das dritte Kleidungsstück aus Modalsweat. Nun ja … ich habe gerade noch einmal bei Trolinum den Modalsweat in hellgrau bestellt, weil ich den so klasse finde. Also aller guten Dinge sind vier 🙂 🙂 🙂 . Ihr kennt Modalsweat nicht? Der ist einfach grandios: schön glatt und kuschelig, fällt total locker, ist wärmend und einfach nur gemütlich.

Hier nun mein drittes Outfit in bordeaux. Das erste war dieses Faltenkleid Fint, das zweite dieser Kurzpulli Aletheia. Von bordeaux hatte ich am meisten bestellt: 1,80 m. Was sollte ich daraus machen? Einen Pulli, weil der altrosafarbenen echt schön kuschelig ist. Aber jetzt einen längeren. Und irgendwo irgendwelche Falten müssen auch drin vorkommen, der Fall von dem Modalsweat ist ja perfekt dafür. Und irgendwo in meinem Hinterkopf tauchte ein Bild auf … ein bißchen online gestöbert … meine Dateien durchforstet … und da hatte ich ihn: MAelice! Einen Hoodieschnitt von ki-ba-doo der im Vorderteil überlappend gelegt wird und dadurch oben eine Art Wasserfallkragen hat.

Ich machte mich ans Werk: ausschneiden, Kapuze zusammen nähen … und kaum hatte ich es gemacht, dachte ich :“Verdammt, du hast an der Ovi die Garnfarbe nicht gewechselt!“ Normal nähe ich alles mit hellgrau – meistens fällt die Naht ja nicht auf, da sie innenliegend ist. Hier wollte ich aber die Kapuze ungefüttert lassen. Und das ging jetzt nicht mehr, da man die hellgrauen Ovinähte gesehen hätte. Grummel… Nun gut, dann wird die Kapuze eben gefüttert. Stoff kramen, wühl, welchen Kombistoff kann ich denn nehmen? Musste Jersey sein, damit die Kapuze nicht zu schwer wird. Irgendwie hatte ich keinen wirklich passenden im Vorrat. Noch mehr Grummel… Das Ganze zur Seite gelegt und schlafen gegangen.

Und wieder tauchte nachts irgendein Bild in meinem Hinterkopf auf: die Cuff me Bündchen. Die haben teilweise Farbzusammenstellungen, auf die ich nie gekommen wäre. Und eine davon war bordeaux mit pink! Warum ich mir genau das gemerkt hatte, weiß ich nicht. Ich begab mich gleich mitten in der Nacht online auf die Suche: klasse, bei Grelu gibt es genau das Bündchen, was ich meinte. Ich konnte gestern am Samstag also hinfahren und mir direkt angucken, ob der Farbton passt! Pink hatte ich nämlich für die Innenkapuze noch auf Lager. Und siehe da: das Bündchen passte wie Arsch auf Eimer!

Also wurde es doch ganz klassisch: ein Hoodie, aber länger als der Schnitt es vorgibt, mit Bündchen unten am Abschluss und an den Armen.

Und wie ich es mir vorgestellt hatte: der weich fallende Modalsweat ist perfekt geeignet für den Wasserfallkragen vorne! Es sieht toll aus, aber die Falten tragen nicht auf. Einfach perfekt.

Zu der MAelice trage ich auf den Fotos eine nach meinen Maßen selbstgenähte Hose aus sehr elastischem Breitcord ebenfalls von Trolinum.

Als Schnittmuster habe ich meine Schablone genommen, die ich bei meinem Nähwochenende in Hamburg im letzten Frühjahr erstellt hatte. Ein komplettes Nähwochenende von kaidso Onlinekurse. Leider ist die Hose aber etwas eng, da ich die Hosentaschen vorne falsch zugeschnitten hatte und daher an den Seiten mehr weg nehmen musste als ich wollte. Da der Stoff so elastisch ist, ist alles gut, aber sie sitzt doch etwas stramm an den Beinen und am Po. Dafür habe ich dann alle Nähte mit einen elastischen Geradstich nochmal gesichert, so dass nicht aufplatzen kann. Besser ist das 🙂 .

So, der Beitrag wird nun bei „Nähzeit am Wochenende Januar / Februar“ verlinkt, weil ich den Hoodie gestern am Samstag fertig genäht hatte. Die Hose lag bereits seit ein paar Tagen fast fertig genäht hier rum – ich war mir nur noch nicht sicher, wie ich unten säumen sollte. Vielleicht mit Gummizug oder Bündchen? Heute am Sonntag habe ich nun die Hose unten ganz simpel umgeschlagen und festgesteppt. Fertig. Also Hoodie und Hose an diesem Wochenende fertig erstellt.

Und der Beitrag geht auch zu Selmin von Tweed & Greet. Sie hat in diesem Jahr auch wieder eine neue Challenge ins Leben gerufen, die „#12ausdemStoffregal – die Näh- und Inspirations-Challenge„. Ziel: das eigene Stofflager zu durch forsten und jeden Monat zu einem bestimmten Stichwort entsprechende Stoffe hervor kramen und vernähen. Oder Wolle oder oder. Es muss auch nicht unbedingt etwas hergestellt werden, sondern auf einer anderen Weise das Stichwort des Monats bearbeitet werden.

Im Januar ist das Stichwort „Struktur“. Struktur des Stoffes oder Struktur in das Stoffregal bringen oder oder. Jeden Monat am 27. eröffnet Selmin eine Linkparty zu dem entsprechenden Thema.

Nun: der Modalsweat hat an sich schon eine ganz besondere Struktur: er ist glatt. Total glatt und kuschelweich. Ich habe ihm durch den Wasserfallkragen noch eine neue Struktur verliehen: schön weich und fließend fallend. Wem das noch nicht reicht: der Cord-Jersey hat durch die sichtbare Cordoptik auf jeden Fall eine Struktur – daher ab zu dieser Linkparty: #12ausdemStoffregal. Die Lagerdauer der Stoffe war mit 6 Wochen zwar noch nicht ganz soooo lang, aber nun ja.

Eure Charla

2 Gedanken zu “Modalsweat und Cord-Jersey

    1. Danke dir, Petra. Ja, ich liebe das Outfit. Die Hose habe ich heute wieder an – jetzt ist sie durch das Tragen schön weich und etwas weiter geworden, jetzt passt sie richtig gut.
      lg Charla

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