Legging aus Modal

Ich trage gerne unter Röcken Leggings. Letztes Jahr habe ich mir mehrere 3/4-lange Leggings aus Jersey genäht, die unter dem Knie endeten. Bei dem heißen Sommer im letzten Jahr war es dann doch oft zu warm. Ja, klar, ich hätte die Leggings weg lassen können – aber ich habe meine Gründe, warum ich lieber eine Legging drunter trage.

Daher dachte ich mir: probiere mal Modal aus! Schön dünn, schön angenehm und kühl auf der Haut. Und schön elastisch – die schmiegt sich dann bestimmt ganz toll an die Beine an.

Und genau das ist der Fall. Ich habe hier den Modal „Lalaleo pink“ von Ene mene meins (Lillestoff) verwendet. Modal ist für „Drunterzieh-Leggings“ einfach perfekt! Zum „nur Legging tragen“ (was ich nicht tue) finde ich die Modal-Legging dann allerdings zu anschmiegsam…

Auf den Fotos habe ich nun den Rock einmal weg gelassen – sonst würde man nicht viel von der Passform der Leggings sehen. Denn die ist perfekt! Die Legging ist nämlich nach meinen eigenen Maßen und nach Kaidso-Onlinekurse genäht. Svenja erklärt in ihren Kurs „Grundkurs Hosen“ ganz genau, wie man an sich selber Maß nehmen kann und dann daraus seinen ganz persönlichen Hosenschnitt erstellen kann. Und in dem „Aufbaukurs – Straight Leg / Röhre / Legging“ geht es dann ums enger machen und Leggings nähen.

Meinen Grundschnitt hatte ich schon in zwei Workshops von Svenja im letzten Jahr pefektioniert (hier und hier). Nun habe ich noch einmal meine Maße verglichen – passten noch alle – und schwupp die wupp war meine Legging ohne Innenbeinnaht fertig. Vorne im Schritt zieht nichts rein, es ist aber auch nicht zu viel Stoff, der dann labberig da rum hängen würde. Am Popo liegt der Stoff auch perfekt und zieht nicht in die Pofalte. Das einzige was ich nicht so ganz bedacht habe ist, dass meine Wade doch sehr „stramm“ daher kommt – hier hätte die Leggings etwas weiter sein können.

Es folgen noch mehr, das steht fest.

Eure Charla

Verlinkt bei „Nähzeit am Wochenende“ und bei Bio-Linkparty 04/19


CargoRock im Partnerlook

Ich habe euch hier schon meinen ersten CargoRock (äh, naja, das war der zweite, den ich genäht hatte) aus dem Designnähen von Rotbart gezeigt (Das Schnittmuster gibt es übrigens hier gerade im Monatsangbot 🙂 ). Als erstes habe ich diesen Jeansrock genäht.

Diesen Rock musste ich unbedingt in Jeans nähen, keine Frage! Mit gelbgoldenen Steppnähten mit Dreifachstich, manchmal auch doppelt. Das hat dann doch etwas Zeit gekostet, aber genauso sollte der sein und nicht anders! Ich habe mir total viel Mühe gegeben mit vorher heften und anprobieren… sollte ich öfter machen, dann kommt auch wirklich etwas heraus, was mir absolut und wirklich hundertprozent gefällt.

Ich finde es toll, dass ich mir aussuchen kann, wie ich ihn tragen möchte: mit Gürtel, ohne Gürtel, Shirt rein gesteckt, Shirt drüber…

Wie auch beim ersten Rock habe ich etwas die Abnäher verändert, ein wenig an den Seiten weg genommen und los ging es. Im Nachhinein denke ich, ich hätte an den Taschen vorne auch zweifach absteppen sollen – aber das geht jetzt ja dann doch ins pingelige 🙂 .

Bei dem Rock für meine Tochter habe ich das dann auch gemacht.

Ich wollte von Anfang an auch einen Jeansrock für meine 10-jährige Tochter nähen. Im Partnerlook – so sind wir dann sonntags bei meiner Schwester gewesen. Ich finde das süß, dass sie so etwas noch mitmachen – sie hatte richtig Spaß beim Fotoshooting (Die Fotos hat übrigens meine 10-jährige Nichte gemacht).

Ich war mir nicht sicher, ob sie den Rock auch wirklich mag – sie trägt normalerweise Leggings mit Kleidern drüber oder Jeans. Sie hat noch zwei Schwingröcke von vor vier Jahren oder so, die zieht sie hin und wieder auch noch an. Da fällt dann dieser Rock etwas aus der Reihe.

Aber: meine Tochter liebt ihn! Juppidu! Sie hat ihn jetzt drei Tage hintereinander angezogen – jetzt muss er erstmal in die Wäsche.

Ich habe Gr. 146 genäht, was sie jetzt normal auch trägt. In die Maßtabelle passte sie auch ganz gut rein, an der unteren Grenze – aber er ist doch etwas weit. Sie ist auch eher schlank wie ihr seht. Ich habe aber wohlweislich die Variante mit Knopflochgummiband genäht – finde ich immer sehr praktisch. Wird super in der Anleitung erklärt.

So ist er zwar jetzt noch etwas krumpelig hinten, aber sie wird sowieso immer das Shirt drüber tragen. Und auf den Fotos oben fällt das ja gar, nicht auf, oder? Außerdem hat sie so dann auch ein paar Jahre was von… Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Rock ein neues Lieblingsteil wird. Bei mir ist er es schon!

Eure Charla, die noch zwei weitere Stoffe in petto hat

Verlinkt bei Handmade on Tuesday #166, Creadienstag #375 und Made for girls – 2. Quartal 2019

CargoRock von Rotbart

Jennifer Kuhoff von Rotbart ist mir schon vor längerer Zeit aufgefallen – als ihre Seite noch ganz anders hieß. Den damaligen Namen fand ich witzig, so dass ich ihr eine Nachricht über den Messenger schrieb. Da ich dann ihre FB-Seite abonniert hatte war ich dann immer über Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Und somit sah ich dann auch die erste CargoHose – absolut genial! Das fanden wohl auch viele andere, so dass Jennifer dann den Schnitt in alle Größen gradierte und unter die Schnittersteller ging. Dazu brauchte sie aber einen anderen Namen – und so entstand „Rotbart“. Es folgte die JuniorCargo Hose und später dann auch der CargoRock für die Frauen.

Vor drei Wochen wollte ich mir einen Rock nähen und überlegte, welches Schnittmuster ich nehmen sollte. In die engere Auswahl kam der CargoRock von Rotbart – aber da ich einen sehr elastischen Stoff hatte, kam der Schnitt dann doch nicht in Frage und ich nähte einen anderen Rock (der es noch nicht auf meine Seite geschafft hat).

Gerade als ich den anderen Rock nähte und zwischendruch mal bei FB guckte sah ich den Designnähaufruf von Jennifer. Was für ein Zufall – klar dass ich mich dazu meldete, den Rock wollte ich ja sowieso nähen.

Mein erstes Designnähen! Da musste der Rock ja besonders gut werden!

Hier seht ihr meinen zweiten Rock aus dem Designnähen. Aus dem ganz toller Canvas „High Five“ von Hamburger Liebe. Ich musste das Schnittmuster hinten an den Abnähern etwas ändern, da ich ein starkes Hohlkreuz habe, aber das war es dann auch schon.

Beim Zuschneiden hatte ich erst einfach alles Doppelt gelegt und geschnitten. Dann beim Zusammen nähen sah ich, dass das vorne total doof aussah. Wegen der Knopfleiste ist das Vorderteil in zwei Hälften und das Muster passte so gar nicht zusammen. Ich hatte noch etwas Stoff übrig – gerade genug, um eine Seite vom Vorderteil mustergenau zuzuschneiden. Und dann heftete ich die beiden Vorderteile aneinander, drehte um – nee, stimmt noch nicht ganz. Also ein Millimeter weiter geheftet, umgedreht – ja, fast richtig. Beim dritten Mal hat dann alles gepasst und ich konnte richtig zusammen nähen. Klein bißchen „Monk lässt grüßen“, aber das hätte mich echt gestört.

Das Schnittmuster ist bei Rotbart übrigens im April im Monatsangebot – also hopp hopp, rüber in ihren Shop!

Eure Charla

Verlinkt bei „Du für Dich am Donnerstag #45″ und Sew LaLa Link-Up-Party #44

Es waren mal wieder Schlafanzüge fällig

Woran erkennt man, dass die Kinder mal wieder gewachsen sind? Man lässt sie das ganze Wochenende in Schlafanzügen rum gammeln und stellt dann irgendwann fest: der Bund unten an den Füßen endet ca. 8 cm über dem Knöchel und das Armbündchen ca. 5 cm über dem Handgelenk. Okay – da müssen wohl neue Schlafanzüge her! Schnell man nachgucken – jepp, die alten sind von November 2017.

Da ich einer Freundin den Lillestoff-Lagerverkauf zeigen wollte – so langsam dürfte ich Provision bekommen 🙂 – fuhren wir zu viert dorthin und meine Kids durften sich die Stoffe für die Schlafanzüge aussuchen. „Zwei Haupt-Stoffe für jeden von euch“ war die einzige Ansage, die ich machte.

Tja, nun, meine Tochter zog als erstes den Sommersweat „Tina, das Einhorn!“ von Ene mene meins aus der Kiste – Sweatshirt für einen Schlafanzug? Jetzt zum Frühling hin? Na gut, vielleicht muss ich dann noch einen dritten nähen, aber der Stoff ist ja wirklich knuffelig. Dazu einen Kombistoff zu finden war etwas schwieriger, aber zum Schluss bin ich bei den grau-weißen Blockstreifen, auch Sweat, gelandet und finde die Wahl perfekt. Als Bündchen fand ich einen altrosa Schlauchbündchen, der Farbton passte recht gut dazu.

Für den zweiten Schlafanzug entschied sich meine Tochter für den Jersey „cute fruit“ von bora. Dazu wählte ich grünen Jersey und das gleich Bündchen wie bei Schlafanzug Nr. 1.

Mein Sohn brauchte für Auswahl seiner Stoffe ebenfalls nicht lange. Der Stoff Nr. 1 „Geoplus Kombi“ lag sofort in meinen Armen mit der Aussage: „dazu Schwarz!“ Mein Sohn ist immer noch in seiner Schwarz-Phase – wird wohl noch Jahre so bleiben. 🙂

Bei dem Stoff Nr. 2 habe ich mir leider nicht den Namen aufgeschrieben und ich finde die Webkante nicht mehr. Aber auch den zog er zielstrebig aus der Restekiste (die Affengesichter sind etwas versetzt gedruckt, eine der Farben ist verrutscht, aber für einen Schlafanzug ist das okay). Ebenfalls die Aufforderung: „Dazu schwarz!“ und schwupps waren beide Kids in der Spielecke verschwunden.

Zweimal schwarze Hose mit schwarzem Bündchen wollte ich nicht nähen, da ich dann keine Kontrolle darüber habe, welche Hose jetzt gerade gewaschen wurde und welche nicht. Daher fand ich das total klasse, dass ich passend türkisfarbenens Bündchen zu dem Affenstoff gefunden habe. Mein Sohn hätte zwar lieber schwarze Bündchen gehabt, aber man kann nun mal nicht alles haben.

Da ich zwei der letzten Schlafanzüge an diesem Wochenende genäht habe, kommt dieser Beitrag mal wieder zu der lieben Ingrid auf „Nähzeit am Wochenende“ – und da ich nur Biostoffe von Lillestoff verwendet habe zu LilleLiebLinks und zur Bio-Linkparty.

Eure Charla

Verlinkt bei „Nähzeit am Wochenende März/April 2019“, bei Kiddikram März 2019, bei LilleLiebLinks #11/2019 und bei der Bio-Linkparty 03/19

Mal wieder Unterhosen

Meine Nichte war im Januar für ein paar Tage zu Besuch. Sie ist 3 Monate jünger als meine Tochter, ein bißchen größer, dafür aber dünner. Und sie hatte vergessen Unterhosen mit einzupacken. Also lieh sie sich kurzer Hand welche von meiner Tochter aus.

Wieder zu Hause kam irgendwann die Nachricht von meiner Schwester: „Tochter wünscht sich von dir selbstgenähte Unterhosen zum Geburtstag, die wären so gemütlich gewesen 🙂 🙂 :-)“.

Ich nähe normalerweise immer ein Shirt oder ein Kleid zum Geburtstag oder zu Weihnachten , einmal war es eine Collegejacke – auf Unterhosen wäre ich nun überhaupt nicht gekommen. Den Schnitt musste ich für sie noch ein bißchen anpassen, Reste hatte ich genug – also konnte das fröhliche puzzeln beginnen.

Blöderweise hatte ich erst das Falzgummi gekauft und danach dann die Hosen zusammen gestellt. Ich war echt in Versuchung noch einmal los zu fahren und pinkes und rotes Falzgummi zu kaufen – aber dann dachte ich mir: man kann auch übertreiben! Nun musste stattdessen lila und hellrosa her halten – ging auch. Oben bei der „Sweet-Hose“ tauschte ich den Zwickel dann in lila aus – zuerst hatte ich den in pink ausgeschnitten. Und zu den Herzchen der grünen Unterhose hätte pink einfach besser ausgesehen. Unten bei der pink-rot-gestreiften habe ich dann einfach das hellrosa-lavendelfarbene Falzgummi genommen, das sieht ja auch ganz gut aus. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich zwei Stoffe deswegen nicht verwendet habe…

Ich nähte wieder ein Dutzend – ich finde das ist die perfekte Anzahl. So muss man nicht ständig jeden zweiten Tag waschen. Ich war fast fertig, da bekam ich wieder Nachricht von meiner Schwester: bitte auch mit Schleifchen vorne drauf! Ich hatte eigentlich schon beschlossen, die weg zu lassen. Nun gut …

Ich war die ganze Zeit verunsichert, ob sie auch wirklich passen. Trotz sorgfältigem Nachmessen sahen sie mir sehr groß aus . Hier ein Vergleichfoto von einer Unterhosen meiner Tochter. Die beiden Hosen haben die gleiche Maße – die von meiner Tochter sind nur schon arg zusammen geschrumpelt. Aber beide haben die gleiche Größe: irgendwie unvorstellbar, oder?

Aber direkt nach dem Geburtstag erhielt ich die Nachricht: „Alles passt! Alles super!“ Meine Schwester war nur etwas über die Menge erstaunt…

Eure Charla

Maßgeschneiderter Rollkragenpulli nach kaidso

Schon lange habe ich es vor, habe mir aber irgendwie nie die Zeit dafür genommen. Und als ich jetzt gerade ein Shirt versemmelt habe, weil ich das Schnittmuster vorher nicht genau auf meine Maße geändert habe, war nun der Zeitpunkt erreicht.

Ich erstelle mein eigenes Schnittmuster! Nach meinen Maßen! Und genau so wie ich es dann haben möchte!

Nun gut, ganz so einfach ist es dann doch nicht, der Pulli hier ist an manchen Stellen nicht perfekt. Dafür aber komplett selbst gemacht – also nicht nur selbst genäht, sondern auch selbst designed und selbst das Schnittmuster erstellt.

Wie das geht habe ich durch die kaidso onlinekurse gelernt. Am vergangenen Wochenende habe ich mir nun endlich die Videos reingezogen. Mit Kopfhörer vor dem Rechner – die Kids konnten tun und lassen was sie wollten. Ich habe nichts davon mitbekommen. 🙂 Ich habe mir folgende Kurse zum Nähen von Oberteilen angeschaut: Tank Top Grundkurs, Aufbaukurs Ärmel, Aufbaukurs Ausschnitte, Shirtschablone und den Aufbaukurs Teilungsnähte. Bei FB gibt es von Svenja ganz ganz viele Fotos zu fertigen Exemplaren, da habe ich mir dann auch Anregungen geholt. Zum Beispiel aus dem Album „Inspriationsalbum Komplettkurs Hoodies und Kleider“ oder dem Album „Shirtkleid Segue“. In Anlehung an dieses Shirtkleid ist dann auch mein Pulli entstanden.

Ich wollte ein Sweater mit Rollkragen, kurzen weiten Ärmeln und bis über den Po. In der Weite wollte ich es eigentlich etwas weiter haben, aber ich habe nicht die Dicke des Materials – spricht Sweatshirtstoff – berücksichtigt. So ist es nun ein figurnaher Pulli. Dann habe ich noch ein bißchen mit den Farben gespielt – die kleinen Quadrate sind altrosa Stoff mit Goldglitzer, den ich mal von einer Freundin geschenkt bekommen habe.

Unter den Armen zwickt es ein bißchen und ob der Pulli nun hinten an den Schultern richtig sitzt, kann ich anhand der Fotos leider nicht erkennen. Irgendwie ist da alles Ton in Ton. Es fühlt sich aber nicht so an, als sei es dort zu eng, was sonst oft bei mir der Fall ist. Habe nun mal ein breites Kreuz. In dem Bereich Ärmel/Schulternaht werde ich mein Schnittmuster noch einmal verbessern.

Alles im allen bin ich sehr zufrieden mit meinem ersten komplett kaidso-Oberteil! Mein Hosengrundschnitt habe ich ja im letzten Jahr noch kaidso erstellt und kann mir nun super passende Hosen, mit oder ohne Reißverschluss fertigen. Dann mal hier ein paar Anpassungen, mal dort, und ich habe komplett was Neues. Genauso setzte ich jetzt darauf, dass ich nun auch anhand meines Oberteil-Grundschnittes ganz viele tolle Oberteile für mich zaubern.

Eure Charla, die das Ganze noch perfektionieren wird, sich aber tierisch freut, es soweit schon mal geschafft zu haben

Verlinkt bei „Nähzeit am Wochenende Januar / Februar“ und bei „Buchstäblich Bunt“ – dem Jahresprojekt von Maikaefer. Im Februar gibt es den Buchstaben „R“, bei mir für „Rolli“. Verlinkt wird erst Anfang März.

MAlotty mal wieder komplett

Ich stehe gerade total auf Lagenlook – ein langes Top drunter, ein kürzeres Shirt oder Pulli da drüber. Was lag da näher, als das Schnittmuster „MAlotty“ von Ki-ba-doo mal wieder hervor zu kramen? Das besteht nämlich aus genau diesen zwei Teilen: ein längeres Top für Drunter, ein weiter geschnittenes Shirt in leichter A-linien Form und geschwungenem Bund (vorne kürzer, hinten länger) für Drüber. Das Top habe ich in der letzten Zeit oft genäht, das Schnittmuster ist jetzt für mich perfekt angepasst: unter den Armen und an der Hüfte schmaler, Taille ist so geblieben. Länge variiere ich wie es mir passt.

Die Stoffwahl dagegen war anfangs nicht so naheliegend und hat sich eher durch Zufall ergeben: zu dem Pulli „Aletheia“ aus meinem vorletzten Beitrag war ich auf der Suche nach einen Stoff für das Top zum Drunter ziehen. Ich bin zuerst auf diesen Stoff „Impresso“ von Nestgezwitscher (Lillestoff) – den ich hier bei dem Top verwendet habe – gestoßen und dann erst auf den Modal „Rose Atoll“, den ich für das Top bei dem Kurzpulli verwendete. „Impresso“ hatte ich dann auch gleich mit nach Hause genommen – es ist immer gut, mal einen Ersatztop zu haben 🙂 . Und zu Hause stellte ich fest, dass „Impresso“ perfekt zu dem Sommersweat „Nachtwiese“ von Susalabim passt, den ich mir 2017 beim Lillestoff-Festival gekauft hatte. So lange schlummert der schon in meiner Stoffkiste! Beim Fotografieren stellte ich jedoch fest. dass sich „Impresso“ sehr schlecht farblich wieder geben lässt…

Und ruck zuck war die MAlotty fertig. Ich hätte das Top ein paar Zentimeter länger machen können, aber nun gut. So geht es auch.

Statt einen Einfassstreifen am Hals habe ich einen 4 cm breiten Streifen dunkelblauen Jersey doppelt gelegt angenäht und mit einem elastischen ZickZackStich festgesteppt. Meine übliche Art und Weise bei den Halsausschnitten meiner Shirts – manchmal nehme ich auch einfach den Geradstich.

Zusammen mit meiner Cord-Jersey-Hose, die ich Euch hier gezeigt habe, ein absolutes Lieblingsoutfit – ich nähe mir gerade nur Lieblingsoutfits scheint mir. 🙂 🙂 🙂

Eure Charla, die sich tierisch darüber freut, dass sie gerade so viel Zeit hat, sich um ihre eigenen Garderobe zu kümmern

Verlinkt bei lille.LIEB.Links #5/2019 (ab Freitag) , Bio-Linkparty 01/19, Du für Dich am Donnerstag #36, Sew La La #35


Modalsweat und Cord-Jersey

Aller guten Dinge sind drei – hier also das dritte Kleidungsstück aus Modalsweat. Nun ja … ich habe gerade noch einmal bei Trolinum den Modalsweat in hellgrau bestellt, weil ich den so klasse finde. Also aller guten Dinge sind vier 🙂 🙂 🙂 . Ihr kennt Modalsweat nicht? Der ist einfach grandios: schön glatt und kuschelig, fällt total locker, ist wärmend und einfach nur gemütlich.

Hier nun mein drittes Outfit in bordeaux. Das erste war dieses Faltenkleid Fint, das zweite dieser Kurzpulli Aletheia. Von bordeaux hatte ich am meisten bestellt: 1,80 m. Was sollte ich daraus machen? Einen Pulli, weil der altrosafarbenen echt schön kuschelig ist. Aber jetzt einen längeren. Und irgendwo irgendwelche Falten müssen auch drin vorkommen, der Fall von dem Modalsweat ist ja perfekt dafür. Und irgendwo in meinem Hinterkopf tauchte ein Bild auf … ein bißchen online gestöbert … meine Dateien durchforstet … und da hatte ich ihn: MAelice! Einen Hoodieschnitt von ki-ba-doo der im Vorderteil überlappend gelegt wird und dadurch oben eine Art Wasserfallkragen hat.

Ich machte mich ans Werk: ausschneiden, Kapuze zusammen nähen … und kaum hatte ich es gemacht, dachte ich :“Verdammt, du hast an der Ovi die Garnfarbe nicht gewechselt!“ Normal nähe ich alles mit hellgrau – meistens fällt die Naht ja nicht auf, da sie innenliegend ist. Hier wollte ich aber die Kapuze ungefüttert lassen. Und das ging jetzt nicht mehr, da man die hellgrauen Ovinähte gesehen hätte. Grummel… Nun gut, dann wird die Kapuze eben gefüttert. Stoff kramen, wühl, welchen Kombistoff kann ich denn nehmen? Musste Jersey sein, damit die Kapuze nicht zu schwer wird. Irgendwie hatte ich keinen wirklich passenden im Vorrat. Noch mehr Grummel… Das Ganze zur Seite gelegt und schlafen gegangen.

Und wieder tauchte nachts irgendein Bild in meinem Hinterkopf auf: die Cuff me Bündchen. Die haben teilweise Farbzusammenstellungen, auf die ich nie gekommen wäre. Und eine davon war bordeaux mit pink! Warum ich mir genau das gemerkt hatte, weiß ich nicht. Ich begab mich gleich mitten in der Nacht online auf die Suche: klasse, bei Grelu gibt es genau das Bündchen, was ich meinte. Ich konnte gestern am Samstag also hinfahren und mir direkt angucken, ob der Farbton passt! Pink hatte ich nämlich für die Innenkapuze noch auf Lager. Und siehe da: das Bündchen passte wie Arsch auf Eimer!

Also wurde es doch ganz klassisch: ein Hoodie, aber länger als der Schnitt es vorgibt, mit Bündchen unten am Abschluss und an den Armen.

Und wie ich es mir vorgestellt hatte: der weich fallende Modalsweat ist perfekt geeignet für den Wasserfallkragen vorne! Es sieht toll aus, aber die Falten tragen nicht auf. Einfach perfekt.

Zu der MAelice trage ich auf den Fotos eine nach meinen Maßen selbstgenähte Hose aus sehr elastischem Breitcord ebenfalls von Trolinum.

Als Schnittmuster habe ich meine Schablone genommen, die ich bei meinem Nähwochenende in Hamburg im letzten Frühjahr erstellt hatte. Ein komplettes Nähwochenende von kaidso Onlinekurse. Leider ist die Hose aber etwas eng, da ich die Hosentaschen vorne falsch zugeschnitten hatte und daher an den Seiten mehr weg nehmen musste als ich wollte. Da der Stoff so elastisch ist, ist alles gut, aber sie sitzt doch etwas stramm an den Beinen und am Po. Dafür habe ich dann alle Nähte mit einen elastischen Geradstich nochmal gesichert, so dass nicht aufplatzen kann. Besser ist das 🙂 .

So, der Beitrag wird nun bei „Nähzeit am Wochenende Januar / Februar“ verlinkt, weil ich den Hoodie gestern am Samstag fertig genäht hatte. Die Hose lag bereits seit ein paar Tagen fast fertig genäht hier rum – ich war mir nur noch nicht sicher, wie ich unten säumen sollte. Vielleicht mit Gummizug oder Bündchen? Heute am Sonntag habe ich nun die Hose unten ganz simpel umgeschlagen und festgesteppt. Fertig. Also Hoodie und Hose an diesem Wochenende fertig erstellt.

Und der Beitrag geht auch zu Selmin von Tweed & Greet. Sie hat in diesem Jahr auch wieder eine neue Challenge ins Leben gerufen, die „#12ausdemStoffregal – die Näh- und Inspirations-Challenge„. Ziel: das eigene Stofflager zu durch forsten und jeden Monat zu einem bestimmten Stichwort entsprechende Stoffe hervor kramen und vernähen. Oder Wolle oder oder. Es muss auch nicht unbedingt etwas hergestellt werden, sondern auf einer anderen Weise das Stichwort des Monats bearbeitet werden.

Im Januar ist das Stichwort „Struktur“. Struktur des Stoffes oder Struktur in das Stoffregal bringen oder oder. Jeden Monat am 27. eröffnet Selmin eine Linkparty zu dem entsprechenden Thema.

Nun: der Modalsweat hat an sich schon eine ganz besondere Struktur: er ist glatt. Total glatt und kuschelweich. Ich habe ihm durch den Wasserfallkragen noch eine neue Struktur verliehen: schön weich und fließend fallend. Wem das noch nicht reicht: der Cord-Jersey hat durch die sichtbare Cordoptik auf jeden Fall eine Struktur – daher ab zu dieser Linkparty: #12ausdemStoffregal. Die Lagerdauer der Stoffe war mit 6 Wochen zwar noch nicht ganz soooo lang, aber nun ja.

Eure Charla

Zweimal butterweicher Modal

Ein Blog zum anfassen – das wäre mal was. Ihr müsst diesen butterweichen Modalsweat, den ich bei Trolinum gekauft habe, einfach anfassen. Beschreiben kann man ihn nicht. Weich, glatt, ein ganz tolles Tragegefühl. Schwerer als normaler Sommersweat, rutschiger, aber er hat einen tollen Fall. Ein Streichelstöffchen. Ich habe mir drei Farben geleistet – meine Basisfarben: navy, bordeaux und altrosa. In türkis gab es den leider nicht.

Wie sich dünner Modal anfühlt, wisst ihr bestimmt, oder? Der Modal „Rose Atoll“ von Lillestoff , den ich für das Top verwendet habe, ist total fluffig – ich habe sogar vor dem Nähen die Schulterteile mit Stylefix fixiert, sonst wären die Träger nicht passend gewesen.

Den navy Modalsweat habe ich zu diesen Faltenkleid Fint vernäht. Hier jetzt mein zweiter Streich: der altrosa Modalsweat. Davon hatte ich nur einen Meter bestellt, da ich eigentlich solche hellen Stoffe mit anderen Farben kombiniere. Aber nun wollte ich den Stoff solo verwenden: der Glanz und die Haptik sind schon Besonderheit genug.

Also hieß es: Schnittmuster suchen. Ich habe einige auf meiner Festplatte, die ich noch nie vernäht habe. Ich wollte einen Pulli nähen. Einen raffinierten Schnitt. Irgendwo etwas mit Falten – Falten passen perfekt zu dem Stoff. Letztendlich bin ich bei zwei Schnittmustern hängen geblieben: bei dem Shirt „Alva“ von Evli’s Needle und bei dem Pulli „Aletheia“ von Schnittgeflüster. „Alva“ werde ich demnächst bei einem gemusterten Stoff nehmen – den Stoff dazu habe ich schon. Ich habe mich hier für „Aletheia“ entschieden. Der Schnitt hat es in sich: so vielfältig und unterschiedlich sind die Designbeispiele. Man muss sich erst einmal ein wenig durchklicken, bis man versteht, was man da alles nähen kann. Und hängen geblieben bin ich dann an den Keulenärmeln. Die wollte ich mal versuchen. Oben gerafft und unten ein Gummiband eingezogen.

Ich konnte die Ärmel gerade so mit ach und krach zuschneiden. Die Keulenärmel hätten eigentlich 2 cm weiter oben begonnen, aber das passte nicht mehr drauf. Auch sind die kurzen, glatten Ärmelteile am Oberarm gegen den Fadenlauf zugeschnitten – ich hoffe, der Stoff verzeiht mir das. Aber die Keulenärmel fressen eine Menge Stoff. Ich hatte dann überlegt, normale Ärmel zu nähen, aber ich wollte ja etwas extravagantes. Unten habe ich nachträglich aus dem gleichen Stoff ein schmales Bündchen angenäht, da mir der Pulli etwas zu weit abstand.

Und jetzt bin ich echt begeistert. Genau so hatte ich mir den Pulli vorgestellt. Es stand extra dabei, dass der Pulli so kurz ausfällt. Ich wollte von Anfang an etwas zum Drunterziehen dazu nähen, da ich den Lagenlook so liebe. Daher habe ich mir dann wieder ein auf mich angepasstes Top aus dem dünnen Modal „Rose Atoll“ von Lillestoff genäht (ene mene meins / Pamela Frank). Fluffig leicht und locker – ach, ich liebe dieses Outfit!

Eure Charla, die aus dem Streicheln gar nicht mehr heraus kommt

Verlinkt bei AfterWorksewing AWS #4/2019 und bei den lille.Lieb.LINKS #3/2019

Rückblick in mein Nähjahr 2018

Wie auch das Jahr zuvor möchte ich an dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung meiner Nähprojekte von 2018 zeigen. Es sind nicht viele auf meinen Blog gelandet, da das Jahr 2018 im reellen Leben nicht ganz soo toll war. Zeitweise hatte mir nicht nur die Lust zum Bloggen, sondern auch die Lust zum Nähen gefehlt.

Anzahl der Projekte:
Um so erstaunter bin ich bei der Durchsicht meiner Projektmappe, dass ich es doch auf 100 Projekte geschafft habe! Und dabei habe ich ganz oft zwei oder mehrere Nähteile als ein Projekt betrachtet – z.B. die WM-T-Shirts oder 5 Leseknochen als Weihnachtsgeschenke. Und was ich auch erstaunlich finde: im Dezember habe ich sage und schreibe 18 Projekte genäht! Trotz Geburtstagsparty meiner Tochter und Weihnachten – oder gerade deswegen. Die Nähmaschine stand nicht mehr still. Ich gebe zu – das 100. Projekt – das Kleid Fint -habe ich am 28.12.2018 noch angefangen, damit ich auf 100 komme 🙂 . Aber nähen wollte ich mir das Kleid so oder so.

Das am meisten genähte Schnittmuster:
Hier muss ich zunächst einmal meine Notizen befragen. Ich tippe auf das T-Shirt „Paul“ von Pattydoo. Ja, meine Vermutung stimmt: ich habe 2018 insgesamt 12 T-Shirts nach dem Schnittmuster „Paul“ genäht. Zum einen fehlten meinem Sohn T-Shirts für den heißen Sommer. Zum anderen hatte ich aber auch die – sagen wir mal die „bescheuerte“ Idee – den Geburtstagsgästen meines Sohnes mit einem Deutschland-T-Shirt zu überraschen.

Die Party fand an dem Tag statt wo Deutschland raus geflogen ist. Von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr Party, anschließend gemeinsames Fussballgucken. Allerdings wurden die T-Shirts dann nicht ganz so oft getragen wie erhofft. Aber die Jungs verabredeten sich in der Schule am nächsten Tag dieses T-Shirt anzuziehen, so dass dann drei Jungs gleichzeitig mit dem T-Shirt in der Klasse saßen.

Das komplizierteste Schnittmuster:
Hier muss ich nicht lange überlegen: meine maßgeschneiderte graue Jeanshose mit hohem Bund und Reißverschluss, die ich im absolut grandiosen Nähwochende „Nähen und Meer“ von kaidso Onlinekurse hergestellt habe. Zunächst habe ich meine Maße genommen, danach eine Probehose hergestellt und dann erst die eigentliche Hose begonnen. Nicht alles perfekt – die Gürtelschlaufen stehen zu doll ab und der Reißverschluss ist nicht perfekt eingenäht, aber: meine erste „richtige“ Jeans!

Premieren in 2018:
wieder die maßgeschneiderte graue Jeans. Ganz klar. Im Mai hatte ich bereits eine andere Jeans nach den kaidso Onlinekursen genäht, das war die erste Premiere. Diese Hose hat aber als Bund ein breites Gummiband, war aber auch schon maßgeschneidert.

Eine andere Premiere ganz anderer Art war das Babynest für das Baby von lieben Freunden. Das Babynest wurde auf das Sofa oder auf den Boden gelegt und das Baby da rein.

Projekte, die am meisten Spaß gemacht haben:
Die Herzbuben für meinen Sohn und seine Freunde zu nähen. Das waren die Projekte, die am meisten Spaß gemacht haben. Warum? Ich kenne das Schnittmuster nun aus dem Effeff. Ich brauche nicht mehr nachlesen, ich weiß wie es geht. Ich weiß wie es ausfällt. Ich weiß, dass sie meinem Sohn super gut passen. Und vor allem: ich wusste bei (fast) jedem Pulli, dass er gerne und oft getragen wird. Das motiviert ungemein!

Spaß gemacht hat mir auch dieses Roll-up. Ich hatte die Erlaubnis es bunt zu machen – also tat ich es. Ich liebe es ja, Stoffe zu kombinieren und Musterkombinationen zusammen zu stellen. Hier durfte ich mich austoben.

Projekte für die Tonne:
Ich habe gerade noch einmal meine Aufzeichnungen angeschaut. Ja, auch 2018 gab es Projekte für die Tonne – und einige die fast für die Tonne gewesen wären.

Fast für die Tonne:
Ich hatte mir im Frühjahr eine MAbinta genäht. Total toll, aber irgendwie saß sie zu eng. Ich hatte an mir Maß genommen und eigentlich komme ich immer mit einer 38 hin, aber hier war das Kleid an den Schultern und den Oberarmen einfach zu eng. Schade – es war für einen besonderen Anlass gedacht. Also nähte ich kurzer Hand die MAbinta noch einmal neu. Ich wollte dieses Kleid mit diesem Stoff an dem Tag tragen! Für Details hatte ich keine Zeit mehr, daher ohne Tasche und ohne Knopfleiste im Rücken.

Meine Schwester kam an diesem Tag zu mir nach Hause – sah das Kleid und fand es total toll! Kurzer Hand gab ich ihr das erste, noch ungesäumte Kleid mit und ein paar Tage später verkündete sie: „Fertig und passt perfekt!“. Also gerade noch an der Tonne vorbeigeschrabbt. 🙂

Ähnlich mit einer helltürkisen Jeans, die ich für meine Tochter genäht hatte. Eine MottiJeans – ich habe noch nicht einmal ein Foto davon. Ich habe genau vermessen und geguckt und gerechnet – wo nun mein Fehler lag, weiß ich echt nicht. Aber die Hose war dann an den Oberschenkeln und an der Hüfte zu eng. So ein Mist aber auch. Meine Nichte ist im gleichen Alter wie meine Tochter und ein Strich in der Landschaft mit Storchenbeinen. Ein Päckchen gepackt und ab damit. Zwei Tage später das Beweisfoto: passt perfekt! Wieder einmal Glück gehabt.

An meine Nichte ging dann auch ein „Versuch“: der Pulli/das Kleid „Multisleeve“ aus einer Ottobre. Ein Schnitt mit 4 Ärmeln. Wenn es als Kleid getragen wird, werden die unteren Ärmel um die Taille geknotet. Wenn es als Pulli getragen wird, werden die oberen Ärmel um die Schultern geknotet. Eine nette Idee – aber so überhaupt nichts für meine Tochter! Sie kam sich einfach doof damit vor. 🙂 Keine Fotos, wer Lust hat kann mal googlen.

Für die Tonne:
ich habe versucht, für meinen Mann die Unterhose „John“ zu nähen. Ich nahm eine seiner Hosen, trennte sie auf, nahm Mass und schneiderte drauf los. Nun ja – sie passte vorne und hinten nicht. 🙂 🙂 🙂 . An der wichtigsten Stelle war sie zu schmal, so dass kein Halt war, am Popo zu wenig Stoff und irgendwie so gar nichts geworden – daher auch kein Foto. Nun gut: die ist dann wirklich in der Tonne gelandet und ein Dutzend Unterhosen bestellt.

Besonderheiten in diesem Jahr:
Besonders ist, dass ich 2018 mehrmals für Silke von einfach SHO! Probegenäht habe. Ich liebe ihre Schnitte. Anfang des Jahres z.B. den SHO!Rolli – da habe ich gleich 3 genäht. Ich trage alle drei gerne.

Und gegen Ende des Jahres dann die SHO!Baggypants. Das war ein ganz besonderes Probenähen, weil es ein sehr aufwendiges Schnittmuster ist, wo sich viele Fehler rein schleichen können. Am Ende hat Silke eine perfekte Anleitung hingelegt, in der genau drin steht, wie die Fehler, die wir im Probenähen gemacht haben, vermieden werden können.

Zwei meiner Probehosen sind auch gleich in der Tonne gelandet, weil sie zu klein waren.

Und für fliederfarbenen Hose aus Lederjersey habe ich meinen ersten Shitstorm auf fb bekommen. Auch eine Besonderheit für mich. So niveaulos wurde noch nie ein Nähwerk von mir zerissen. Klar ist: der Schnitt polarisiert. Die einen mögen ihn, die anderen nicht. Das könnte man einfach so stehen lassen, einen Kommentar wie „gefällt mir nicht“ oder „würde ich nicht tragen“ drunter schreiben und dann weiter scrollen. Nun denn – in der fb-Gruppe werde ich erst einmal nicht mehr posten.

Eure Charla, die sich aber nicht beirren lässt und weiter das näht, was ihr gefällt.