SHO!Baggypants von einfach SHO! – einfach anders

Bei der SHO!Baggypants scheiden sich die Geister. Manche mögen sie überhaupt nicht – andere stehen total auf solche Hosen. Eins ist aber allen klar: die Schnitte von Silke von einfach SHO! sind einfach anders.

Ich habe ja schon einige Schnitte von Silke genäht und folge ihr regelmäßig. Daher habe ich den Probenähaufruf sofort gesehen und bin dran hängen geblieben. Mag ich das?

Ich bin auf einfach SHO! zu der Zeit gestoßen als im letzten Jahr die KnickerSHO!cker Probe genäht wurde. Die ersten Fotos mit Ankündigung wann das E-Book kommt. Ich war glaube ich die erste, die sich am gleichen Tag die Hose nähte und online stellte. Der Schnitt ist genial und ich liebe meine KnickerSHO!cker. Daher wollte ich die SHO!Baggypants diesmal auf jeden Fall mit nähen.

Es war ein echt spannendes Probenähen. Ich nähte insgesamt vier SHO!Baggypants, da die Stoffwahl und die Größe, die man bei der Hose näht, echt entscheidend ist, wie sich heraus stellte. Zwei meiner Probehosen waren echt nur Probehosen: welche Größe bei welchem Stoff? Die SHO!Baggypants ist für nicht dehnbare Webware ausgelegt. Wenn ein bißchen Elasthananteil dabei ist, muss man auf jeden Fall eine Nummer kleiner nähen. Silke hat in der Anleitung daher sehr genau geschrieben, welche Stoffe man verwenden soll, worauf man auf jeden Fall achten sollte und ist bei kniffeligen Stellen wie dem Hosenschlitz oder Anbringen der Gürtelschlaufen sehr detailliert drauf eingegangen. Fazit: die Anleitung ist einfach genial.

Und die Hose? Die ist auch genial, aber auch sehr gewöhnungsbedürftig. Dies hier ist meine erste, die ich genäht habe. Ich hatte sie nach dem Fotoshooting gleich angelassen – ich musste vor dem Abendessen noch einkaufen. Ich hatte das Gefühl, ich müsse die Hose immer hoch ziehen, dass sie rutscht. Was aber gar nicht sein kann: mit dem Gummiband hinten kann man die Hose ganz genau so eng nähen, wie man es braucht. Ein klein bißchen stärker das Gummiband dehnen, dann bleibt die Hose wirklich da, wo sie hin soll: auf den Hüftknochen! Das musste ich auch erst lernen: bei den ersten Probefotos kam der Kommentar: weiter runter!

Und jetzt? Jetzt ziehe ich diese SHO!Baggypants gerne an. Sie ist gemütlich und auch alltagstauglich: man kann damit Fahrrad fahren. Sie ist anders. Sie ist auf jeden Fall nicht langweilig… 🙂 . Das Outfit auf den Fotos ist mein Lieblingsoutfit dazu. Übrigens: das ist ein OversizeSHO!odie. 🙂

Und passt die Hose in meine Reihe „Ich nähe mir meine Basicgarderobe!“ Hier ein klares „Nein!“ Silkes Schnitte sind nicht Basic, die sind anders. Aber nur Basic-Klamotten im Schrank geht ja auch nicht. An manchen Tagen sind meine Basic-Sachen einfach das Richtige, je nach dem wie meine Stimmung ist und was an dem Tag ansteht. An anderen Tagen muss es ein außergewöhnliches Teil sein – das ist einfach SHO!

Eure Charla

Verlinkt bei „Du für Dich am Donnerstag #32″, bei „Das ist NEU“ und bei der „Sew La La Link Up Party #31

Zwei „Björt“-Svea-Maxi-Kleider

Weiter geht es mit den Weihnachtsgeschenken. Und ich entschuldige mich jetzt schon im Vorhinein: zwei rumalberne Mädels abends bei Kunstlicht und Lampen mit rotem Lampenschirmen und Weihnachtsbaumbeleuchtung vernünftig zu fotografieren ist so gut wie unmöglich!

Meine Tochter hatte sich (unter anderem) im Lillestoff-Lagerverkauf in Langenhagen den Sommersweat Björt von Tante Gisi ausgesucht. Ich habe euch in diesem Bericht schon davon berichtet. Sie wollte dass ich den Stoff mit gelb kombiniere, was ich mir so gar nicht vorstellen konnte. Und zu Hause merkte ich dann noch, dass auf der anderen Hälfte noch ein Pony war und nicht nur das Muster. Somit hatte ich nun ein Pony zu viel und Kombistoff zu wenig – daher blieb der Stoff erstmal liegen.

Irgendwann hatte ich dann die Idee, daraus zwei ähnliche Kleider oder Pullis zu nähen für meine Tochter und ihre 3-Monate jüngere Cousine, die am 1. Weihnachtsfeiertag zu Besuch war. Zwilling zu sein ist wohl bei 9 und 10-jährigen Mädchen total „in“.

Ich suchte nach Kombistoffen, suchte nach Schnittmustern und hatte so gar keine Idee. Weiß für Klamotten für meine Tochter ist sehr ungünstig. Das eine Pony hat ein bißchen hellblau dabei – sollte ich das aufgreifen? Wie kann man das Panel schön präsentieren? Ich war total einfallslos. Ich sah Nähbeispiele, wo das Panel im Oval auf den Pulli drauf appliziert wurde – an der Idee blieb ich länger hängen, war aber auch damit nicht so ganz glücklich.

Letztendlich guckte ich mir dann alle meine gekauften Schnittmuster auf meiner Festplatte an – soviele, die ich noch nie genäht hatte! Und blieb bei „Svea Maxi-Kleid“ von Smalino hängen. Es sieht ein wenig so aus, als hätten die Mädels einen kurzen Bolero über einem Shirt an und einen farblich dazu passenden Rock. Fand ich ganz witzig , daher war der Entscheidung gefallen.

Kombistoffe zu finden war nun auch einfach, weil ich nicht mehr einkaufen gehen konnte und meinen Stoffvorrat plündern musste. Von dem lila Sommersweat hatte ich ganz viel, das reichte locker für das eine Kleid. Roten Sommersweat hatte ich auch ganz viel – aber das war mir zu viel rot. Such, kram, was für Sommersweat hatte ich denn noch? Übrig blieb der dunkelblau, den ich dann auch verwendete. Passende Bündchenstoffe fanden sich auch noch ein – bei dem lila Sweat etwas bunt, aber ich wollte das hellblau von dem Pony aufgreifen.

Eure Charla

Verlinkt bei Kiddikram Januar 2019 und LilleLiebLinks #52/2018

Einen Herzbuben habe ich noch!

Und nun komme ich zu den Weihnachtsgeschenken. Was hat mein Sohn bekommen? Einen Herzbuben natürlich. 🙂 Eigentlich wollte ich ihm keinen Pulli mehr nähen – er hat ja genug! 🙂 🙂 🙂

Kleiner Exkurs:
Aber ich habe da ja noch eine Tochter. Und diese Tochter hatte sich auch Stoffe bei Lillestoff im Lagerverkauf ausgesucht. Und der eine Stoff war der Stoff „Björt“ mit dem Pony-Panel – ich dachte auf der hinteren Seite sei nur der Hintergrund zum kombinieren drauf – aber Pustekuchen – zu Hause merkte ich, dass da noch ein Ponykopf drauf war. Also hatte ich nun zwei Ponyköpfe und zuwenig Stoff zum kombinieren. Und so lag der Stoff erst einmal hier rum.

Er wurde letztendlich dann in zwei Kleider für meine Tochter und ihre Cousine im Partnerlook verwandelt. Und die wollte ich dann Weihnachten unter den Weihnachtsbaum legen, da meine Schwester mit Tochter dann zu Besuch war. Dann konnten die beiden Mädels gleich als Zwillinge rum laufen. Aber dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Aber wenn die Mädels etwas selbstgenähtes bekommen, musste mein Sohn auch etwas bekommen, ganz klar. Schnittmuster? Herzbube! Stoff? Hatte keinen mehr, nur noch uni. Wie konnte ich das aufwerten? Und da fiel mir ein, dass ich schon vor einem Jahr die Applikation „Monster Truck“ von Frau Fadenschein gekauft hatte. Der auf dem Pulli würde meinem Sohn gefallen, da war ich mir sicher.

Und nun könnt ihr gerne hier bei Ylvie Kreativ weiter lesen … Scherz beiseite. Ich habe gerade bei Kiddikram Dezember 2018 mir ein paar Fotos angeschaut und bin dabei auf Bild Nr. 4 gestoßen: genau die Appli die ich auch genäht habe. Ich las mir den Beitrag durch … „um dem Monster Truck nicht die Schau zu stehlen habe ich einen schlichten Pulli genäht“ – ja, ich auch. „Die Applikation liegt schon länger auf meiner Festplatte“ – ja, bei mir auch. Der Pulli von Ylvie war in grau und blau – beide Stoffe meliert – die gleiche Kombi die ich vernäht habe. Und ihr Monster Truck ist in grün – ich hatte auch die Karosserie in grün ausgeschnitten, fand es dann aber zu „bunt“ für meinen Sohn. Und ganz unten drunter steht bei ihr schlicht: „Schnittmuster: Pulli Herzbube.“ 🙂 🙂 🙂

Tja, was soll ich nun noch zu meinem Pulli sagen? Der blau melierte Stoff war ein Sweatshirtrest – leider hatte ich nicht genug für die Ärmel. Da ich aber grau melierten Sweat und Jersey (für die Innenseite der Kapuze und einige Applikationsteile) hatte, wählte ich diese beiden Stoffe aus. Auch dunkelgrau melierten Jersey für andere Applikationsteile hatte ich noch. Ich war mir dann unsicher, ob das royalblau auf dem melierten Untergrund gut aussieht, daher habe ich die Karosserie noch in grün ausgeschnitten. Aber das hat irgendwie nicht wirklich gepasst.

Ein Problem hatte ich dann aber noch: am Freitag, bei uns der letzte Schultag, an dem ich vormittags die Applikation machen wollte – die Pulli-Schnittteile waren schon zugeschnitten, die Stoffe für die Appli rausgesucht – wurde mein Sohn krank. Tja… da musste er wohl zu Hause bleiben…. Grummel grummel, wie soll ich denn dann bitte schön die Appli machen? Ging natürlich nicht. Mein Mann konnte sich freuen, weil er dann doch schneller als erwartet an seinen Schwung bestellter weißer T-Shirts kam, aber ich musste dann auf jeden Fall noch das Weihnachtsgeschenk für meinen Sohn fertig kriegen! Und wie bitte schön, wenn er jetzt das Wochenende über hier zu Hause ist…??? Außderdem hatte ich noch einiges andere zu tun, so zwei Tage vor Weihnachten…

Ich habe letztendlich Samstag Abend/Nacht und Sonntag Abend/Nacht dran genäht. Alle Appli-Teile durchpausen, auf Stoff bügeln, ausschneiden, richtig plazieren, festnähen, das nächste Teil … das ist alles zwar nicht schwierig, aber kostet Zeit. Und zum Schluss musste ich ja auch noch den Pulli nähen… nagut, das ging schnell. Leider habe ich in der Hektik – und der Müdigkeit – vorne am Hals eine kleine Falte eingenäht. Die stört mich jetzt total, man guckt immer drauf. Nun gut – ich gucke da immer drauf 🙂 .

So, dies dürfte nun der letzte Beitrag für das Jahr 2018 sein. Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein tolles Jahr 2019.

Eure Charla

Verlinkt bei Kiddikram Dezember 2018, Made for Boys, Nähen für Söhne und Kerle – Oberteile, bei der Linkparty Applikationen von Carla näht und bei Nähzeit am Wochenende von Nähkäschtle (an dem Wochenende vor einer Woche genäht, an diesem Wochenende gebloggt – darf ich zweimal verlinken 🙂 )

Noch ein Herzbube

Diesen Herzbuben habe ich nicht in die Reihe der anderen vier genommen, da er etwas aus dem Rahmen fällt. Zum einen ist es kein Lillestoff. Dann ist es ganz kuscheliger Wintersweat, der echt warm ist. Dann ist er bunt und farbenfroh – eigentlich so gar nicht der Geschmack meines Sohnes. Aber hauptsächlich weil es ein „Alvin-Pullover“ ist! Kennt Ihr Alvin und die Chipmunks? Als Cartoon-Serie gerade eine der Lieblingsserien meines Sohnes. Irgendwann meinte er „Mama, so einen Pullover musst du mir nähen!“ Wir schauten uns die Sendung dann zusammen an: aha, knallrot, die Kapuze innen royalblau, ein großes knallgelbes „A“ drauf. „Mit einem „M“ natürlich.“ Krieg ich hin.

Roten Kuschelsweat hatte ich noch ausreichend, ein Rest royalblauen Jersey für die Innenkapuze fand sich auch noch. Und gelben Jersey von diesen Fussballshirts vom Sommer:

Kleiner Exkurs:
Kindergeburtstag meines Sohnes am 27.06.2018. Wer erinnert sich an das Datum? Es ist der Tag, als unsere Mannschaft bei der Fussball-WM raus flog. Bei uns in Niedersachsen war es auch der letzte Schultag vor den Ferien, da ging die Schule nur bis 11.00 Uhr. Also fand die eigentliche Party von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt, mit anschließendem gemeinsamen Fussballgucken mit Eltern. Damit das alles ein richtiger Fussballgeburtstag wird, hatte ich für alle Jungs (und für meine Tochter) die Deutschland-T-Shirts mit einem Wendepaillettenfussball von Trolinum genäht.

Den Jungs war das ziemlich egal, dass Deutschland raus geflogen ist. Die fanden ihre T-Shirts einfach nur klasse und zogen sie trotzdem noch an. Nach den Ferien verabredeten sie sich immer: „Morgen ziehen wir die T-Shirts an!“ Hat nicht immer bei allen geklappt, aber drei bis vier Jungs saßen dann tags darauf mit dem Deutschland-T-Shirt in der Klasse 🙂 🙂 🙂 . Ich stelle mir das gerne bildlich vor…

Zurück zum Alvin-Pulli. Ich nähte also den Hoodie, mein Sohn zog in stolz am nächsten Tag in der Schule an.

Und kam mit der Aussage zurück: „E. möchte auch einen, der findet ihn total klasse!“ Mhm, hatte mein Sohn nicht letzte Woche eine Geburtstagseinladung zu E.s Geburtstag mitgebracht? Ja, stimmt – dann kriegt E. so einen Pulli eben zum Geburtstag. Leider gibt es davon keine Fotos – der musste schnell eingepackt werden 🙂 .

Tage später kam mein Sohn wieder von der Schule nach Hause. „Mama, ich habe N. (sein bester Freund) gefragt, ob er auch so einen Pulli haben möchte und der hat „ja“ gesagt.“ Oh Sohn!!! Mach doch nicht so viel Werbung mit Mamas Nähkünsten 🙂 . Zum Glück war es ja nur noch ein paar Tage bis Weihnachten. Seine Mutter guckte etwas verwirrt, als wir dann zwei Tage vor Heiligabend abends vorbei kamen und ein Geschenk für N. abgaben. Von dem Pulli gibt es leider auch keine Fotos, der musste ebenso schnell eingepackt werden…

Nun hat mein Sohn beschlossen, dass nach den Ferien er sich mit E. und N. wieder verabreden will, damit sie wieder gemeinsam die Pullis anziehen. 🙂 🙂 🙂 Die arme Lehrerin…

Eure Charla

Verlinkt bei Kiddikram Dezember 2018, Made for Boys und Nähen für Söhne und Kerle – Oberteile

Vier Herzbuben für meinen Sohn

Meinem Sohn fehlten nicht nur Unterhosen, sondern auch warme Pullis und Sweatshirts. Im November schon startete ich dann die „Hoodie-Nähaktion“. Anfang des Jahres nähte ich ihm einen Herzbuben mit Wendepaillettenrakete – das Schnittmuster ist einfach perfekt für meinen Sohn. Warum also nach etwas anderem suchen, wenn man den idealen Hoodie-/Pullischnitt zu Hause hat? Jetzt war allerdings Größe 140 fällig. Und natürlich alle mit Kapuze.

Da er wirklich nur noch zwei Pullis hatte, die ihm annähernd noch passten, wollte ich ihm gleich einen ganzen Schwung nähen. Und damit er sie dann auch wirklich anzieht, sollte er sich auch die Stoffe aussuchen. Ich kenne ihn ja mittlerweile seit über 7 Jahren – bei Klamotten ist er sehr eigen. Also ab zu Lillestoff in den Lagerverkauf. Er wählte aus
1. einen schwarzen Sommersweat
2. „X-treme“ von Ene mene meins /Pamela Frank (Monster Trucks)
3. „At night“ von Nestgezwitscher (Fledermäuse)
4. „Der einsame Wolf“ von Tante Gisi

Der schwarze Sommersweat-Hoodie wurde mit einem Patch aufgewertet („Mein Spionzeichen!“). Ich schrieb bei diesem Shirt ja schon, dass er gerade auf Schwarz steht.

Ganz in Schwarz ist er unsichtbar und spielt dann immer Spion, der etwas auskundschaften muss. Presst sich platt an Wände, duckt sich und läuft schnell auf die andere Seite des Türrahmens um sich dann wieder platt an die Wand zu drücken. Huscht dann ganz schnell hinter den Küchenblock und versteckt sich dort… Ich muss ihm immer noch eine schwarze Hose nähen, die braucht er dazu auch noch ganz unbedingt!

Dass er sich „X-treme“ aus gesucht hatte, wunderte mich nicht. Er steht gerade auf Autos und alles was mit Autos zu tun hat.

Hier überlegte ich lange, welchen Kombistoff ich nehmen könnte. Olivgrün wäre passend gewesen, aber die Farbe steht im nicht. Bei den Unterhosen seht ihr, dass ich dort zwei geringelten Stoffe aus meinem Vorrat als Kombi gewählt habe, aber für den Pulli gefiel mir das nicht. Er ist genau der Farbtyp wie ich und in Olive/Beige sehen wir beide schrecklich blass aus – noch blasser als wir eh schon sind. Also das dunkle Petrol dazu – auch wenn es nicht ganz der richtige Farbton ist.

„At night“ war eigentlich auch klar: Fledermäusse, schwarz, grau – passt alles. Hier kombinierte ich mit schwarz, da meine grauen Stoffe, die ich im Vorrat hatte, nicht wirklich passten und ich ja keinen beigen Stoff dazu nehmen wollte.

Tja, und bei „Der einsame Wolf“ fragte ich nach… „Bist du sicher?“ – „Wirklich, der Stoff auch?“ „Ja!“ Hhm, na gut. Irgendwie hatte ich nicht wirklich Stoffe dazu zum kombinieren, daher sind hier auch die Ärmel in dem gleichen Stoff. Zum Aufwerten eine Tasche vorne – die mag er auch gerne und hat sich dann natürlich umgehend beschwert, warum denn die anderen keine Tasche haben!

Ihr erratet jetzt bestimmt schon, welcher Hoodie so gut wie gar nicht angezogen wird, oder? Ich wusste es! Ist einfach „zu bunt!“ Aber da ich ihm versprochen hatte, er darf sich vier Stoffe aussuchen, hatte ich nichts in der Hand.

Eure Charla

Verlinkt bei Kiddikram Dezember 2018, Nähen für Söhne und Kerle – Oberteile, made for boys und bei LilleLiebLinks #52/2018

Unterhosen für den Sohn – Runde 3

Zum dritten Mal nun habe ich einen Satz Unterhosen für meinen Sohn genäht – die letzten, die ich euch in diesem Beitrag gezeigt habe, sind vor fast zwei Jahren entstanden. Irgendwie passten sie immer noch, die Gummibänder leiern mit der Zeit etwas aus und so waren sie immer noch groß genug. Aber in der letzten Zeit kriegte er sie kaum noch über seinen Po rüber.

Exemplare „Monstertrucks“ und „Pfeile“

Also ran an die Arbeit. Ich las in meinem alten Beitrag wie ich die Unterhosen und nach welchem Schnitt ich sie genäht hatte. Ich hatte nämlich zuerst wieder die Ottobre raus gekramt, weil ich wusste, dass ich danach die Jungs-Unterhose genäht hatte. Aber dann irgendwo in meinem Hinterstübchen klingelte es. Also noch mal nachgelesen und wieder das Schnittmuster von nicebiene genommen und genau so genäht wie vor zwei Jahren. Also – fast so. Leider existiert der Blog nicht mehr.

Hier meine 13 genähten Exemplare. Ich bin es satt, ständig nach unten zum Trockner zu laufen um die Unterhose für den nächsten Tag zu holen. Gewaschen waren sie immer rechtzeitig, aber den Weg nach oben in den Kleiderschrank haben sie nicht immer geschafft. Zudem waren von den sieben genähten nur noch sechs im Einsatz. Also wollte ich diesmal ein Dutzend nähen, eine gute Zahl. Erst beim Fotos machen fiel mir auf dass es 13 geworden sind.. 🙂

Variation „Motorcross“

Und dann sind noch zwei absolute Reste-Unterhosen entstanden, die nicht so richtig zum Rest passen:

Die erste Änderung: ich habe diesmal das Schnittmuster auf 102% ausgedruckt. Probehose genäht: passte genau. Also auf in die Produktion. Ich hatte schon vor einiger Zeit meinen Sohn gefragt, aus welchen Stoffen ich seine Unterhosen nähen könnte. Ich zeigte ihm die Reststoffe, die von T-Shirts für ihn übrig geblieben sind. „Nee, zu Babyhaft!“ – „Nee, der auch nicht!“ – „Ja, der ist okay!“ Nun denn, eine Freundin, die auch näht und einen kleinen Sohn hat, hat sich über eine Kiste mit Stoffen sehr gefreut… Mit 7 Jahren hat man schon so genaue Vorstellungen.

Also habe ich dann alle „coolen“ Stoffe raus gekramt, irgendwie miteinander kombiniert und gleichzeitig geschaut, dass der Stoff noch für ein Unterhemd reichte. Die gingen nun nämlich auch zur Neige. Einige mit Spaghetti-Trägern, die er von seiner Schwester geerbt hatte, wurden schon vor längerer Zeit ausquartiert „zu mädchenhaft!“. Die paar, die noch übrig waren, waren nun um einiges zu kurz. Ein blanker Rücken – und das bei der Kälte! Nee, das geht ja gar nicht. Zwei der Unterhemden sind an diesem Wochenende fertig geworden – mehr war nicht drin. Weihnachtsgeschenke warten schon!

Die zweite Änderung: als ich die Probehose nähte, fiel mir ein, dass ich die Unterhosen für meine Tochter nach einer Methode von Pattydoo genäht hatte. Mit Einrollen und Drüberlegen … schnell das Video zur Unterhose „Eve“ angeguckt: ja, perfekt, kann ich auch für die Unterhosen für meinen Sohn anwenden. Der Vorteil davon: im Schritt ist innen keine Naht zu sehen. Hier auf dem Foto ist die Unterhose auf links gedreht, da kann man es gut erkennen.

Dritte Änderung: da war doch noch was bei Pattydoo? Grübel… ach ja, bei dem Video zur Boxershorts „John“. Hier zeigt Ina eine Methode, wie man das Gummiband oben am Bund annäht ohne dass man eine Naht sieht. Simpel und klasse. Ich habe lediglich statt einem Gradstich einen elastischen ZickZackStich genommen, weil mein Sohn nicht gerade zimperlich mit seinen Unterhosen umgeht. Bei der Probehose ist nach einmal tragen die Naht am Gummiband gerissen… Hier ein Foto von der linken Seite der Unterhose:

Immerhin hat er jetzt schon mal einen Schwung neuer Unterhosen im Schrank. Die Ansage für morgen früh: „Mama, diesmal musst du mir wieder die Anziehsachen hinlegen. Und auf jeden Fall eine coole Unterhose!“ Wird erledigt!

Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen dritten Advent und wüsche euch allen eine nicht zu stressige Vorweihnachtswoche.

Eure Charla

Verlinkt bei Nähzeit am Wochenende Dezember 2018, Für Söhne und Kerle – Hosen, Kiddikram Dezember 2018 und Made for boys

Die Herstellung meiner Basicgarderobe geht weiter

Nach dem CrissCrossSHO!odie habe ich mehrere langärmlige Shirts und Tops für mich genäht – immer nach dem gleichen Schnitt. Ich hatte rausgefunden, dass das LadySHO!erts (auch von Silke von einfach SHO!) für mich nahezu ideal ist – in diesem Beitrag habe ich euch meine kurzärmligen Shirts gezeigt. Ich hatte einige kleine Änderungen vorgenommen – z.B. aus dem tiefen V-Ausschnitt einen tiefen U-Ausschnitt gemacht – und war dann in die T-Shirts Produktion gegangen. Nun brauchte ich einfach lange Ärmel dazu – die musste ich unten am Unterarm etwas weiter machen – aber dann hatte ich die perfekte Vorlage für ein Langarmshirt. Warum lange nach was neuem suchen, wenn man das perfekte schon vor sich liegen hat?

Hier habe ich ein einfarbig lilafarbenes Shirt genäht aus einem ganz weichen Jersey. War eigentlich für eine Legging gedacht, aber der Lilaton passte genau zu dem lila von dem Lillestoff, den ich als Top zum drunter anziehen genommen habe. Ich weiß leider nicht, von wem der Schmetterlingsstoff (oder Libelle?) ist und wie genau der heißt. Ich habe zwei kleine Stücke aus der Kilokiste beim Lagerverkauf raus gezogen – hat auch nur für ein Top gereicht. Aber so ist es genau richtig: nur einfarbig ist langweilig. Gelb ist allerdings nicht meine Farbe, das Top werde ich daher auch nicht alleine anziehen. Aber ich liebe den Lagenlook und finde ihn für mich perfekt.

Die Farben kann man leider schlecht erkennen – ich habe hier ein bißchen rum gespielt, um den Farbeindruck ein bißchen besser hinzubekommen. Das linke Bild ist leider zu gelblich, das rechte zu wischiwaschi… vielleicht sollte ich das mit den Bildern bearbeiten mal richtig lernen?

Das Top ist eigentlich das Top von MAlotty von ki-ba-doo, allerdings sehr an meine Maße angepasst. Auch habe ich am Hals und an den Armausschnitten nicht wie vorgesehen mit einem Streifen eingefasst, sondern den gleichen Stoff quasi wie ein dünnes Bündchen angenäht, umgeklappt und einmal festgesteppt. Geht schneller und sieht schöner aus, finde ich. Ich habe das Top nun als Vorlage in drei Längen – je nachdem was ich für Stoff habe variere ich dann in der Länge. Hier habe ich es etwas länger gelassen, damit man schön das gelbe Muster sieht.

Weitere Kombinationen folgen bald.

Eure Charla

Verlinkt bei Du-fuer-Dich-am Donnerstag 29 und Sew La La Linkparty #28

 

Ein CrissCrossSHO!odie zum Kuscheln

So: endlich! wieder ein Beitrag von mir. Es ist ja nicht so, dass ich nichts genäht habe. Ich habe nur nicht gebloggt… Warum auch immer. Zuerst dachte ich im Mai „die blöde Datenschutzgrundverordnung“ und lies daher einige Zeit verstreichen. Außerdem gab es noch das Leben 1.0.

Dann habe ich mich nach den Sommerferien um das Thema Datenschutz gekümmert – postete ein zwei drei Beiträge – und dann lies ich den Blog wieder ruhen. Irgendwie ist ein wenig die Luft raus. Bei mir und in der Bloggerszene gesamt habe ich den Eindruck. Außerdem funktionierte mein Selbstauslöser nicht mehr richtig und die Kids zu fotografieren ist auch schwieriger geworden. Klamotten auf den Boden legen und fotografieren sieht bei anderen total klasse aus, aber bei mir wirkt es dann nicht so toll. Und dabei habe ich – lasst mich mal kurz nachrechnen – ein Dutzend Pullis, Sweatshirts und langärmlige Shirts für meine Kinder genäht. Beide sind so gewachsen, dass sie nicht mehr in ihre Herbst-/Winterkleidung vom letzten Jahr passen. Vielleicht schaffe ich es ja doch noch, schöne Fotos zu bekommen, dann kann ich auch die ganzen Pullis posten.

Aber eins kann ich zumindest berichten: mein Selbstauslöser funktioniert wieder! Nur leider ist das Wetter gerade nicht so toll. Egal. Ich habe mir vorgenommen, heute einen Blogbeitrag zu schreiben, also mache ich das auch. Basta!

Ich habe Anfang des Jahres beschlossen, meine eigenen Garderobe auf Vordermann zu bringen. In diesem Artikel habe ich beschrieben, worauf ich da achten will. Schon lange hatte ich vor, einfarbige langärmlige Shirts für mich zu nähen und längere Tops die farblich genau dazu passen. Oder auch andere Oberteile wie Strickjacken, die farblich und von der Form zu meinen anderen Klamotten passen.

Dieser CrissCrossSHO!odie von Silke von einfach SHO! liegt schon länger auf meiner Festplatte. Basic, aber nicht langweilig. Das Top dadrunter auf den Fotos ist noch ein gekauftes, das ich schon ewig habe. Ich möchte aber noch ein lilafarbenes Top nähen, das dann auch etwas länger ist.

Der Stoff ist von Grelu und ich habe die Reste ergattert. Ein kuscheliger Strickstoff, ganz weich und weich fallend. Genau das Richtige für den Hoodie. Zuerst war ich mir wegen der Farbe nicht sicher, weil sie etwas zu hell ist, aber der Grundton stimmt, daher habe ich ihn dann doch gekauft.

Die übrigen Basicklamotten, die ich in der letzten Zeit für mich genäht habe, folgenden auch noch. Allerdings muss ich jetzt auch mit den Weihnachtsgeschenken anfangen…

Eure Charla

Leuchtender Löwe – ähm, Wolf natürlich!

Edit: Blogbeitrag fertig, überall verlinkt und gepostet. Gleich der erste Kommentar: „Das ist doch ein Wolf!“ Upps, stimmt natürlich! Der Löwe war auf einem früheren T-Shirt drauf…

Es wird immer schwieriger mit den Fotos. Meine Kids wollen nicht mehr so wie ich will. Und mein Selbstauslöser ist kaputt, daher gibts auch keine Fotos von mir. Daher müssen Schnappschüsse fürs erste reichen.

Mein Sohn ist gerade in einer „Schwarz-Phase“. Genau richtig zum Winter hin… Ich habe doch tatsächlich für uns alle Wind-und-Wetter-Jacken im Katalog bestellt. So 3-in-1-Jacken. Für Urlaube sind solche Jacken einfach grandios, weil man immer die passende Jacke dabei hat. Mein Sohn wollte die Jacke in schwarz… Und leuchtend gelb-schwarze Schuhe dazu (die vom Foto). Und als die Jacke dann da war, meinte er, dass auch die Hose in schwarz sein müsste, damit die Schuhe so schön auffallen.

Daher kam ich dann auf die Idee, den leuchtenden Löwe, den ich bei Trolinum gekauft habe, auf ein schwarzes Shirt zu nähen. Das rechte Foto ist unten in unserem unordeltlichen Keller – er wollte sofort ausprobieren wie der Löwe leuchtend aussieht.

Heute zum Beispiel ist er ohne Jacke unterwegs, da sieht man ihn richtig schön. Mit Jacke drüber ist der Effekt dann zwar weg, aber mit Schulranzen fällt er auch so auf. Und wenn er abends dann doch mal im dunklen unterwegs ist, muss er eine Warnweste drüber tragen.

Der Schnitt für das Shirt ist wieder einmal ein Paul von Pattydoo.

Jetzt schon in Größe 140 für einen 7-jährigen… Ein klein wenig zu groß ist es noch, aber trotzdem schon tragbar. Ich habe mal im Internet anhand der Entwicklungskurve im gelben Vorsorgeheft ausgerechnet: er soll 1,95 m oder so groß werden…

Eure Charla

Verlinkt bei made4boys und Kiddikram September 2018

Schlafanzüge für die Kids

Nun ist die warme Zeit – vielleicht ? – vorbei. Und was mache ich? Ich nähe meinen Kindern kurze Schlafanzüge.

Den ganzen warmen Sommer über besaßen beide Kids drei kurze Hosen, die von gekauften Schlafanzügen von anno dazumal übrig geblieben sind. Die eine Hose von meinem Sohn ist z.B Größe 98 – er trägt jetzt 134. Die Hosen sind aber so weit und ausgeleihert, die passen noch. Die dazugehörigen Shirts sind schon längst aussortiert. Jeweils ein Shirt, das zwar seeehr knapp sitzt, ist noch vorhanden, mehr aber nicht. Teilweise haben sie dann normale, ältere Shirts für die Nacht angezogen, teilweise die Schlafanzugsoberteile mit langen Ärmeln (die Armen!) oder irgendwelche Werbeshirts von irgendwelchen Veranstaltungen. Irgendwann kam es dann dazu, dass sie die weißen Shirts vom Papa, in denen sie versinken, als Nachthemd anzogen.

Das geht nun nicht mehr: jetzt braucht der Papa seine Shirts wieder selber! Die Hitze ist vorbei, da werden wieder T-Shirts unter die Hemden angezogen. Also: kurze Schlafanzüge nähen.

Gestern hatte ich Zeit und los gings.

Für meinen Sohn ist ein T-Shirt „Paul“ von Pattydoo entstanden, in Größe 146 ! Ich habe es extra groß gemacht. Zuerst wollte ich nur Shirts machen – er hat ja drei Hosen – aber er bestand dann auf eine passende Hose. Dafür habe ich dann einfach den Schnitt von einer der Hosen abgenommen und nach genäht. Nicht ganz perfekt, könnte etwas weiter sein und am Popo zieht es ein wenig in die Pobacke. Für die nächste Hose habe ich die entsprechenden Änderungen vorgenommen. Der Stoff müsste von Lillestoff sein…

Meine Tochter hat eine „Seike“ von Ki-ba-doo, verlängert als Tunika, vorne und hinten jeweils im Saum gebogen. Sie wollte kein Nachthemd, sondern Shirt mit Hose dazu. Aber auch nicht so ganz kurz. Nun ist die Länge etwas komisch: man sieht nichts von der Hose dadrunter. Die Hose ist nach dem aktuell passenden Leggingschnitt genäht.

Ich hätte sie weiter machen sollen, so als Schlafanzugshose ist sie doch zu eng. Aber tragen kann sie sie. Der Stoff vom Shirt ist von Trolinum. Damit es ein bißchen mehr nach „Schlafanzug“ aussieht, habe ich am Hals und an den Ärmeln noch eine Borte dran genäht.

Die Kids hatten Spaß an den Fotos und haben gar nicht mehr aufgehört, Blödsinn zu machen. Daher hier in diesem Beitrag viele Fotos und weniger Text.

Eure Charla

Verlinkt Kiddikram August 2018, made4boys und leider nicht bei made4girls, weil ich nicht weiß, wie ich dort „geladen“ werden kann. Kann mir da einer helfen?